Angler helfen kranken Kindern

„Freude und Erfolg teilen“ – das wollten die Angler im April 2011 und gaben 2500 Euro für krebskranke Kinder. Anlässlich des „20. Benefiz-Angelns“ spendeten sie wieder – diesmal 2000 Euro. Bewegende Worte sprach dazu Angler Jörg Ovens, der das Leid in eigener Familie miterlebt hat – „und durch seine Tochter Liv Kristin den Anstoß zu dieser Spendenaktion bekam“ – denn sie wollte vor drei Jahren einem betroffenen Mitschüler helfen. „Es gibt Fälle, in denen entscheidet Geld über eine weitere Behandlung“, machte Ovens deutlich.

Zur Spende beigetragen haben nicht nur Friedrichstädter Angler, sondern solidarisch Kollegen aus Rendsburg, Pahlen und anderswo. Wolfgang Engel hat in Rendsburg gesammelt, Sören Tiedje in Pahlen. „Bei unserem Benefiz-Angeln geht es nicht darum, tolle Preise zu gewinnen, sondern etwas für eine gute Sache zu tun“, sagte Rüdiger Hansen vom ASV Schwabstedt. „Überwältigt von der neuerlichen Spendensumme“ zeigte sich der Vorsitzende des Förderkreises für krebskranke Kinder und Jugendliche, Bernd Kruse. Diesmal kam der „Erste“ nicht allein aus Fockbek herüber, sondern hatte seine Ehefrau Regine gleich mitgebracht. „In 25 Jahren hat der Förderkreis alles durch Menschen wie ihnen geschafft“, unterstrich der Vorsitzende, „wir hatten keine großen Sponsoren, die mit sehr hohen Beträgen aufgetreten sind.“ Der Verein bietet „das ganze Paket an Unterstützung – von Anfang bis Ende der Krebserkrankung“. Dazu gehören die Betreuung durch fest angestellte Pädagoginnen, Krankenschwestern, Erzieherinnen und das Vorhandensein eines eigenen Hauses, in dem Eltern während der Behandlung ihrer Kinder wohnen, sowie ein weiteres Haus, das Familien zur Regeneration dient.